Chronik

2015

65-jähriges Bestehen unseres Vereins

Familienfrühjahrsfest auf dem Erfurter Petersberg

Zum Familienfrühjahrsfest treffen sich Erfurter am Samstag, dem 20. April, ab 13 Uhr auf dem Petersberg am Festplatz vor Ravelin Anselm in der Nähe des Bundesarbeitsgerichts. Zum 16. Mal laden die Freunde der Citadelle Petersberg zu einem bunten Programm ein und hoffen auf viele Gäste. Mit dem „Fanfarenorchester Erfurt e.V.“ startet der abwechslungsreiche Nachmittag und Abend mit Karateshow, Sportdarbietungen und Kreativstrecken. Der Statthalter, Karl Heinrich Reich, begrüßt um 15 Uhr auch die Ehrengäste.

Aus der Thüringer Allgemeine vom 18.04.2013

Besucher feiern Sommerfest im Erfurter Jugendhaus

Das Sommerfest des Jugendhauses „Maxi“ hat laut einer Pressemitteilung für alle, die Lust zum Feiern haben, etwas zu bieten.

Kinder und Jugendliche können bei Sport und Spiel ihr Geschick und ihre Ausdauer erproben und beim Ritt auf dem elektriscxhen Bullen zeigen Kleine und Große ihre Körperbeherrschung.

Für Musik sorgen das Fanfarenorchester sowie ein Auftritt der Rap-Band „Sky-Headz“ mit der Jump-Style-Gruppe aus dem Jugendhaus „Roter Berg“. Auch die Maxi-Tanz-Girls üben seit längerer Zeit fleißig, um einen gelungenen Auftritt hinzulegen.

Das Fanfarenorchester bietet in seinen Räumlichkeiten ein Probemusizieren für den Nachwuchs an. Zudem können alle Besucher das Jugendhausen besichtigen und sich über die Freizeit-Angebote der Einrichtung informieren.

Aus der Thüringer Allgemeine vom 22.08.2012

Autofreier Sonntag in Erfurt – vier Bühnen auf Juri-Gagarin-Ring

Auch die Stadtteile sind einbezogen in den autofreien Tag. Ab 9.30 Uhr beginnt ein Fahrradparcours für Kinder am Melchendorfer Markt. Ab 10.30 Uhr wird in die Vilnius-Passagen eingeladen, wo das Fanfarenorchester spielt. Wer möchte, kann von dort mit der Sonderbahn kostenlos in die Innenstadt fahren. Auch einen Fahrradkorso des ADFC gibt es, in dem Oberbürgermeister Andreas Bausewein mitrollt.

Ab 11 Uhr soll es auf dem Juri-Gagarin-Ring hoch hergehen. Vier Bühnen warten zwischen Thomaseck und Franckestraße. Sie bieten Kultur und viele Informationen zum Thema alternative Mobilität, außerdem Sport und Spiel. Alle großen Verbände und Vereine aus den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz sind vertreten.

Die offizielle Eröffnung des autofreien Tages übernimmt der Oberbürgermeister 11.45 Uhr. Kurz darauf erfolgt auf der Bühne an der Augustmauer der Auftakt zum Zukunftspreis der Landeshauptstadt und der Stadtwerke. Gefragt sind kreative Beiträge zum Thema Mobilität.

Außerdem gibt Bausewein den Startschuss zur dreiwöchigen Aktion Stadtradeln. Bis 8. Oktober sammeln Erfurter in Teams Klimaschutzkilometer.

Aus der Thüringer Allgemeine vom 18.09.2011

Flotte Klänge für Erfurt mit dem Fanfarenorchester

Laute Fanfarenklänge lockten die Bewohner der Rosa-Luxemburg-Straße am Samstagnachmittag aus ihren Häusern. Die zu einen Marsch anregenden Rhythmen aus der Johannes-Grundschule gehörten zum „Tag der offenen Tür“ des Fanfarenorchesters Erfurt. Mit stimmungsvoller Musik, Tanz und guter Laune präsentierte sich der Verein den erschienen Musikliebhabern.

„Leider sind es nicht so viele wie erhofft“, sagte Vereinsvorsitzende Angelika Gottschall. Ob dies vielleicht an dem Ruf der Fanfare liegt, ist sich Gottschall nicht sicher. „Viele hören Fanfare und stellen sich darunter nur Marschmusik aus der DDR vor. Dabei spielen wir auch Samba-Rhythmen und flotte Stücke.“ Vor allem an Nachwuchs fehlt es dem Verein, obwohl er neben Musik- auch Tanzunterricht anbietet. Die Tanzmädchen ab sechs Jahren sind ein fester Bestandteil des Fanfarenorchesters und begleiten die Musiker bei ihren Auftritten.

Die rund 60 Mitglieder haben das Jahr über alle Hände voll zu tun. Seit 61 Jahren verlangen Fasching, Oktoberfest sowie Auftritte bei größeren Festivitäten viel Einsatz und Begeisterung. Daran fehlt es den Musikern sicher nicht, nur eben an der Mitgliederzahl. „Konkurrenz für uns sind die Musikschulen. Dabei bieten wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit, mit Fanfare und Orchester zu spielen. Diese Kombination ist recht selten“, sagt Gottschall. Auch für Erwachsene bietet das Fanfarenorchester Erfurt die Chance, ein Instrument zu erlernen. Das besondere Etwas an dem Verein ist für Stabsführerin Gottschall, dass hier Generationen übergreifend musiziert werden kann. „Unser jüngstes Mitglied ist sechs, das älteste 76. Hier können Opa und Enkel gemeinsam Spaß haben.“

Aus der Thüringer Allgemeine vom 29.08.2011
Elisabeth Addicks

Goldwing-Treffen von ungeahntem Erfolg gekrönt

10. GoldWing-Treffen in Daasdorf am Berge
Es war im Juli 2002, da rollten Cass und Pia Joergensen aus Dänemark mit ihrer 1500er Goldwing Im Unterdorfe ein. Sie waren die aller ersten Gäste des Premieren-Treffens am Fuße des Ettersberges. Kurz danach kamen Winger aus Schleswig, dann die Kölner, die Bayern und jene aus dem Bergischen Land. Heute geben auch alteingesessene Daasdorfer zu, dass bis dahin im Dorf etwas Skepsis gegenüber Bernd „Barni“ Schindels Idee herrschte. Beim Geburtstag von Tante Gretel, der Dorfältesten, hatte er am 20. Dezember 2001 halb laut in die Runde gefragt, ob nicht Daasdorf Gastgeber für ein Thüringer Goldwing-Treffen sein könnte, für das sich bislang kein Ort gefunden hatte. – Sicher, man kannte Bernd Schindel mit seiner Baufirma und seinem Hobby. Aber so viele Motorrad-Fahrer auf einem Haufen, waren das dann nicht doch alles nur Rocker?
Die freundlichen Dänen und alle, die nach ihnen kamen, brachen das Eis schnell. Bis zum Anreisetag gab es nur einen Rücklauf aus dem Dorf mit der Bereitschaft, den Goldwingern Quartier, Toilette oder gar Familienanschluss zu gewähren. Plötzlich aber sprudelte die Gastlichkeit förmlich aus den Häusern. Es gab fast keine Familie ohne Einquartierung, zumal das Wetter so mies war. „Die Freundschaften, die in jenem Jahr begründet wurden, die halten heute noch“, sagt Ralf Graul, der von Anbeginn dabei, inzwischen selbst Goldwinger und der Thüringer Faßbrausekönig des Treffens ist.

Seit gestern läuft das zehnte Treffen offiziell. Die Ersten kamen schon am 2. Juli. Auch Cass und Pia Joergensen aus Dänemark sind wieder dabei und mit ihnen der Stammtisch Haithabu. Er ist nach einem Wikinger-Museum bei Schleswig benannt und besteht aus Goldwing-Freunden aus dem hohen Norden, die sich in Daasdorf kennenlernten.

Weil es das zehnte ist, wurde das Treffen auf eine ganze Woche ausgedehnt. An jedem Abend gibt es ab 20 Uhr eine Veranstaltung im Festzelt. Heute wartet die „Ü-40-Disco“ für jedermann, morgen der legendäre Daasdorfer Kessel Buntes. Dieses Programm der Einheimischen vom Männerballett bis zur Girly-Show gehört jedes Jahr zu den Höhepunkten. Am Donnerstag bieten die Gastgeber mit „Fairplay“ sogar erstmals eine Liveband auf.

Für Weimar wird der Freitag zum wichtigsten Tag. Schon gegen 9.30 Uhr rollt erneut ein Goldwinger-Paar mit Eskorte am Rathaus vor, um sich hier das Jawort zu geben. Ab 20 Uhr soll die Drill-Show auf dem Stadionvorplatz alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Die spektakulären Formationsfahrten der „Golden Nuggets“ werden diesmal umrahmt vom „Fanfarenorchester Erfurt“ und den „Dresden Bagpipes“, einer Dudelsack-Band in Schotten-Kostümen. Sogar „Miss Germany 2011“, Anne-Kathrin Kosch, gibt sich die Ehre.

Zwischen 20 und 21 Uhr bieten die Goldwing-Freunde Thüringen am Freitag zudem Spendenfahrten zu Gunsten des Kinderhospiz Mitteldeutschland an, für das die ganze Woche über gesammelt wird. Wer einmal als Sozius auf einer Goldwing durch Weimar cruisen will, der muss nicht einmal einen Helm mitbringen: Dafür sorgen die Goldwing-Freunde. Sie werden rechtzeitig zurück sein, wenn gegen 21.15 Uhr die erste von zwei „Lichterfahrten“ am Stadionvorplatz mündet.

Aus der Thüringer Allgemeine vom 12.07.2011
Michael Baar

Frohsinn beim Brunnenfest im Rieth

Mit dem neuen Namen Kickerfreudige Räuchersardine und Langflossiger Schweige-Aal mochten sich Ariane Wipprecht und Marcel Huck noch einigermaßen anfreunden, aber bei der Taufe durch Neptun höchstpersönlich sahen die beiden Azubis aus dem Rewe-Markt alles andere als glücklich aus.

Der Herrscher der Meere, verkörpert von Tobias Federwisch, mit den Häschern an seiner Seite, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ilversgehofen, die mit ihrem Einsatzwagen beim 16. Brunnenfest im Rieth dabei waren, fackelte nicht lange, um die Azubis „von alten Sünden“ zu reinigen.

Zuvor übergaben Schüler aus dem Albert-Schweitzer-Gymnasium vier Email-Tafeln an den Einkaufsmarkt, die in einem Kunstworkshop mit dem Erfurter Künstler Rolf Lindner gefertigt wurden und den Eingangsbereich der erst im Herbst vergangenen Jahres fertig gestellten Einkaufsstätte schmücken sollen.

Diese bildet nun mit den Ergänzungen durch eine Ladenpassage mit Drogerie, Optiker, Blumenhof und einem Textil-Discounter rund um den seit voriger Woche sprudelnden Brunnen samt neuem Parkplatz ein neues Einkaufszentrum an der Mainzer Straße. Investor Hubert Werner aus dem Eichsfeld nahm für dieses Projekt rund vier Millionen Euro in die Hand.

Kita und Supermarkt

Als Generalauftragnehmer fungierte die Michael Gärtner GmbH aus Unterwellenborn, wie Hubert Werner bei der Eröffnung des Brunnenfestes informierte. Der Investor schildert in kurzen Zügen den schwierigen Weg bis zu Fertigstellung, denn mit den Planungen sei bereits Mitte 2006 begonnen worden. Bis jedoch die Liegenschaft gekauft und die alte Rieth-Schwimmhalle im Oktober 2008 abgerissen wurde und bis zum Erteilen der Baugenehmigung verflossen Jahre.

Umso begeisterter nahmen die Bewohner des Stadtquartiers das ungewöhnlich frühe Brunnenfest zum Anlass, um einen fröhlichen Tag zu verbringen, den das Erfurter Fanfarenorchester eröffnete. „Wir sind die Zwerge vom Rieth, und das ist unser Lied“ sangen ganz unbekümmert die Mädchen und Jungen aus der gleichnamigen Kita, obwohl sie als Erste im Programmreigen die Bühne eroberten.

Christel Schneider, Chefin des Rewe-Marktes, freut sich über den nicht abreißenden Kontakt zur Kita „Rieth-Zwerge“ mit immer nachwachsenden kleinen Künstlern, denn mit dieser Kindereinrichtung sowie mit der Grundschule 22 (GS 22) besteht seit Jahren ein Patenschaftsvertrag.

Die Mitglieder der in der GS 22 angesiedelten Kunstfabrik hatten es sich diesmal „erst fünf vor zwölf“ überlegt, am Brunnenfest mitzuwirken; die Otto-Lilienthal-Schule (GS 5) und die GS 22 waren zudem mit Bastel- und Malstraßen vertreten.

Feier mit viel Musik

Schwungvoll führte das Duo „Aha“ mit Antje Kaufmann und Hartmut Neumann durch den Tag, die Tanzgruppe „Fröhlicher Kreis“ des Seniorenclubs Berliner Straße brachte seine ganz eigene Nuance ein, während die vier jungen Damen des MTV 1860 gewagte Seilkünste vollführten. Den Mix Musik, Tanz und Kultur vervollständigten Sänger aus dem Heinrich-Hertz-Gymnasium, die Tanzkreation Erfurt, E-Geiger Fabian Fromm sowie die Bigband „The Crazy Sunglasses“, dazu lockten ein Märchenparcours, Hüpfburgen und Minicars, organisiert von der Kulturdirektion der Stadt, dem Ortsteilbeirat, dem Verein MitMenschlichen und dem Rewe-Markt.

Aus der Thüringer Allgemeine vom 18.04.2011
Heidrun Lehmann

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